PSYGA-P

Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen

Psychische Belastungen sind in der Pflege eine Hauptursache für Ausfallzeiten. Laut AOK-Fehlzeitenreport 2016 dauern Ausfallzeiten aufgrund psychischer Belastungen im Schnitt 26 Tage.

Als Zusatzmodul zu den Standardleistungen des AAP bieten wir Ihnen eine Befragung zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen (PSYGA-P) an.

Mit Hilfe des AAP-Zusatzmoduls PSYGA-P

  1. erfüllen Sie die gesetzlichen  Verpflichtungen nach § 5 Abs. 3 Nr. 6 ArbSchG,
  2. analysieren Sie Belastungsfaktoren Ihrer Mitarbeitenden,
  3. können Sie konkrete Maßnahmenpläne zur Senkung von Fehl- und Ausfallzeiten erstellen.

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PSYGA-P Befragung

Wenn Sie die Gefährdungsbeurteilung nach §5 ArbSchG durchführen möchten, erhalten Sie zusätzlich zu den AAP-Standardbögen einen weiteren Fragebogen mit 23 skalierten Items zur Messung der psychischen Belastung. Ihre Mitarbeiter füllen diesen Bogen parallel zur AAP-Standardbefragung aus, so dass hier nur minimaler Zusatzaufwand entsteht.

Fragebogen ansehen

Die Bögen werden zusammen mit den Standardbögen an sehlbach & teilhaber gesendet, wo diese für Sie ausgewertet werden.

Die Gefährdungsbeurteilung wird in einem separaten PSYGA-P Bericht ausgewertet, der nach den vier Merkmalsbereichen gemäß GDA (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie) gegliedert ist:

  1. Arbeitsinhalt / Arbeitsaufgaben
  2. Arbeitsorganisation
  3. Soziale Beziehungen
  4. Arbeitsumgebung.

Die vier Bereiche haben jeweils Unterkategorien, sogenannte Belastungsfaktoren. Zu jedem der zwölf Belastungsfaktoren werden die entsprechenden Fragen aus dem AAP-Standardfragenset und den PSYGA-P Zusatzitems ausgewertet und mit Hilfe des PSYGA-Index dargestellt.

Aus der Ampeldarstellung lässt sich sofort ableiten, bei welchen der zwölf Belastungsfaktoren Handlungsbedarf besteht.

Der PSYGA-P Ergebnisbericht, in dem auch das System ausführlich erläutert wird, umfasst 40 Seiten.

 

Auszug aus dem PSYGA-P Bericht ansehen

PSYGA-P Arbeitsheft

Die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen gemäß § 5 ArbSchG erfordert mehr als die reine Erhebung durch die Befragung.

Wenn Sie die PSYGA-P Mitarbeiterbefragung durchgeführt haben und Ihnen die Ergebnisse vorliegen, müssen Sie Maßnahmen ableiten und diese in Ihrer Einrichtung umsetzen. Hierfür stellen wir Ihnen das PSYGA-Arbeitsheft zur Verfügung.

Das Arbeitsheft ist wie der PSYGA-P Ergebnisbericht sortiert nach den Merkmalskategorien bzw. den Belastungsfeldern gemäß GDA (Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie).

Mit Hilfe des Arbeitsheftes können Sie pro Handlungsfeld konkrete Maßnahmenpläne erstellen und deren Umsetzung überwachen. Auf diese Weise erfüllen Sie die gesetzlichen Anforderungen.

Pro Kategorie wird erläutert, welches Gefahrenpotential vorliegt und was die möglichen Handlungsansätze sind. Ebenfalls wird beispielhaft gezeigt, wie die jeweiligen Maßnahmen definiert werden können.

In den jeweiligen Blankoseiten können die einzelnen Maßnahmen wie im folgenden Beispiel explizit ausgearbeitet werden.

 

Das 45-seitige Arbeitsheft wurde von den Gesundheitsexpertinnen von B&S entwickelt, die Sie auch gerne bei der Erstellung von individuellen Maßnahmenplänen und/oder der Gründung eines Qualitätszirkels "Gesundheit" unterstützen.

B&S bietet Ihnen ebenfalls an, die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung individuell zu kommentieren oder einen moderierten Auswertungsworkshop in Ihrer Einrichtung durchzuführen.

Flyer Workshopangebot   Zur B&S Website