Drei Fragen an ...

Michael Müller

Geschäftsführender Gesellschafter emida Residenzen 

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Für mich bedeutet es, den Mitarbeitern einen guten und verbindlichen Arbeitsplatz zu geben unter allen Gegebenheiten, die für eine gute pflegerische Versorgung benötigt werden, eine absolute Transparenz, die Teams und Mitarbeiter mitzunehmen bei der Entwicklung und nicht einfach etwas vorzusetzen. Ein verbindlicher Dienstplan, einen guten Team-Spirit zu schaffen bis hin zu verschiedensten Angeboten für Mitarbeiter, mit den Mitarbeitern gemeinsam Unternehmungen startet, ein Benefit anbietet und eben auch Dinge tut, die nicht zur regulären Arbeit gehören. Für Bedürfnisse und Sorgen der Mitarbeiter da zu sein und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, im Sinne einer großen Familie!

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

In der Vergangenheit haben wir bei einem anderen Träger eine riesengroße Mai-Wies’n für alle Mitarbeiter organisiert, dieses 5 Jahre in Folge. Im vierten Jahr haben von ca. 1.100 knapp 800 MA teilgenommen – und das größte Lob und das Beste, was ich jemals erlebt habe, was als ich als Einziger an einem Stehtisch stand und alle Mitarbeiter gleichzeitig und fröhlich getanzt haben zu dem Song „Auf uns“ und im Hintergrund lief auf einer großen Leinwand aus allen einzelnen Häusern Bilder, wie zufrieden die Mitarbeiter den Alltag meistern. In dem Moment war das ein Gänsehaut-Feeling, so viele Mitarbeiter zu sehen, die das Unternehmen wertschätzen und froh sind, dort zu arbeiten.

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Große Mitarbeiterfeierlichkeiten, ein erfolgreiches Mitarbeiter-Benefitprogramm mit Massagen und vielen vielen mehr. Aber der wichtigste Punkt war immer ein guter Teamspirit, ein verbindlicher Dienstplan und das Gefühl der Zusammengehörigkeit.

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