aap-Wissen - Baustein #25
Themenbereich IV - PROFIL gegenüber Wettbewerbern
Ausbildung
Laut Zahlen des Statistischen Bundesamts haben im Jahr 2024 knapp 59.400 Personen eine berufliche Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann begonnen. Damit stieg die Zahl der neuen Ausbildungsverträge gegenüber dem Vorjahr (in 2023 waren es 54.400) um rund 9 Prozent an.
Eine Einrichtung stärkt ihre Arbeitgeberattraktivität durch eine qualitativ hochwertige und strukturierte Ausbildung, die konsequent an den fachlichen und persönlichen Anforderungen des Pflegeberufs ausgerichtet ist. Eine enge Kooperation mit Schulen und anderen Ausbildungsträgern gewährleistet einen kontinuierlichen Austausch sowie eine bedarfsorientierte Abstimmung zwischen Theorie und Praxis.
Tipps für die Praxis
Auszubildende sollten regelmäßig in allen Arbeitsbereichen der Einrichtung eingesetzt werden, um einen umfassenden Einblick in sämtliche pflegerische Tätigkeitsfelder zu erhalten und frühzeitig berufliche Handlungskompetenzen zu entwickeln. Grundlage der Ausbildungsarbeit bildet ein verbindliches Ausbildungskonzept, in dem Ausbildungsverständnis, Ziele, organisatorische Strukturen und Verantwortlichkeiten klar definiert sind.
Für die praktische Anleitung sollten ausreichend qualifizierte Praxisanleitende zur Verfügung stehen. Diese verfügen über die notwendige zeitliche Ressource, um eine kontinuierliche, fachlich fundierte und individuelle Anleitung sicherzustellen. Die Ausbildung folgt einem standardisierten Ablaufplan, der eine transparente und verlässliche Struktur für alle Ausbildungsabschnitte bietet.
Ein umfangreicher Kompetenzerwerb sollte durch den Einsatz verschiedener Ausbildungsmethoden ermöglicht werden. Dazu gehören unter anderem strukturierte Anleitungen, reflektierende Denkaufgaben sowie die Nutzung eines Lerntagebuchs, das die selbstständige Auseinandersetzung mit Lerninhalten fördert und dokumentiert.
Zur Sicherstellung des Ausbildungserfolgs sollte durch regelmäßig standardisierte Gespräche erfolgen, in denen Lernfortschritte, Entwicklungsbedarfe und zukünftige Chancen systematisch beurteilt werden. Alle Gespräche werden verbindlich dokumentiert, und die gewonnenen Erkenntnisse werden in der weiteren Ausbildungsplanung berücksichtigt.
Durch diese professionell strukturierte und umfassende Ausbildungsarbeit leistet die Einrichtung einen wesentlichen Beitrag zur Fachkräftesicherung und positioniert sich als attraktiver und verantwortungsbewusster Arbeitgeber im Pflegebereich.
Presse & Links
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