Drei Fragen an ...

Frank Steinhoff

DSG Deutsche Seniorenstift Gesellschaft

 

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Dass Mitarbeiter gerne zur DSG wechseln und auch lange bei uns bleiben.

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

Dass sehr viele Mitarbeiter schon über 10 Jahre bei uns sind – auch viele der Führungskräfte!

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Das lässt sich so konkret gar nicht sagen – es ist wohl ein Mix u. a. aus fairen Vorgesetzten, Dienstplanstabilität, angemessener Bezahlung sowie guten Arbeitsbedingungen und -materialien.

In unserem 14-täglichen Newsletter stellen wir die drei Fragen jeweils an eine Persönlichkeit aus der Pflege. Melden Sie sich hier an, wenn Sie die Antworten regelmäßig lesen möchten.

Drei Fragen an ...

Dr. Marion Hartfiel

Direktorin Parkresidenz Alstertal

 

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Wenn Mitarbeiter/innen sich im Unternehmen wohlfühlen, uns als Arbeitgeber weiterempfehlen und sie fröhlich lächelnd das Haus betreten und es zufrieden nach Feierabend  auch wieder verlassen.

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

Das größte Lob ist eine sehr langjährige Betriebszugehörigkeit, aber ausgesprochen war es „Ich habe meine berufliche Wahlheimat gefunden – hier will ich alt werden.“

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Ich denke, meine stets offene Bürotür war und ist eine gute Idee, aber auch die Projekte mit externen Beratern zur Betrieblichen Gesundheitsförderung.

In unserem 14-täglichen Newsletter stellen wir die drei Fragen jeweils an eine Persönlichkeit aus der Pflege. Melden Sie sich hier an, wenn Sie die Antworten regelmäßig lesen möchten.

Drei Fragen an ...

Matthias Beine

Geschäftsführender Cultus Dresden gGmbH 

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Arbeitgeberattraktivität bedeutet für mich als Geschäftsführer eines städtischen Pflegeträgers, dass die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen und gefördert werden, damit die Balance zwischen „Work“ und „Life“ gelingt und tagtäglich in unseren Pflegeeinrichtungen gelebt werden kann. Eine verlässliche Dienstplanung, Fairness in den arbeitsvertraglichen Strukturen, Möglichkeiten zur fachlichen und persönlichen Weiterentwicklung sowie eine aktive Fehlerkultur sind die wichtigsten Punkte, welche Arbeitgeberattraktivität für mich definieren.

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

Im Rahmen eines Familienfestes kamen Mitarbeiter*innen aus den Pflege- und Betreuungseinrichtungen auf mich zu und gaben an, stolz zu sein, bei einem so familienfreundlichen Unternehmen mit Blick auf die Bedürfnisse der Mitarbeitenden zu arbeiten. Das macht auch mich sehr stolz! Ich bin dankbar für die Kolleginnen und Kollegen, welche tagtäglich so wertvolle Arbeit in dieser von Herausforderungen geprägten Zeit leisten.

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Die Umsetzung eines ganzheitlichen Fortbildungsmanagements anhand der Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden und der unternehmerischen Entwicklung war in jedem Falle ein bedeutender Pfeiler für unsere Arbeitgeberattraktivität. Auch die Förderung der ganzheitlichen Integration von Mitarbeitenden aus verschiedensten Nationalitäten im Rahmen eines transkulturellen Konzeptes war im Nachhinein betrachtet ein erfolgreicher Ansatz, durch welchen Vielfalt Arbeitgeberattraktivität bedingte. Derzeit verfolgen wir intensiv die Weiterarbeit an Mitarbeitervorteilsprogrammen im Rahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagement mit bislang sehr positiven Resümee seitens der Belegschaft. Ich denke, die Herausforderung für Arbeitgeber der Pflegebranche besteht weiterhin darin, wachsam und vorausschauend die Belange der Mitarbeitenden zu verstehen und mit ganzheitlichen Konzepten entsprechend zu agieren.

In unserem 14-täglichen Newsletter stellen wir die drei Fragen jeweils an eine Persönlichkeit aus der Pflege. Melden Sie sich hier an, wenn Sie die Antworten regelmäßig lesen möchten.

Drei Fragen an ...

Michael Müller

Geschäftsführender Gesellschafter emida Residenzen 

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Für mich bedeutet es, den Mitarbeitern einen guten und verbindlichen Arbeitsplatz zu geben unter allen Gegebenheiten, die für eine gute pflegerische Versorgung benötigt werden, eine absolute Transparenz, die Teams und Mitarbeiter mitzunehmen bei der Entwicklung und nicht einfach etwas vorzusetzen. Ein verbindlicher Dienstplan, einen guten Team-Spirit zu schaffen bis hin zu verschiedensten Angeboten für Mitarbeiter, mit den Mitarbeitern gemeinsam Unternehmungen startet, ein Benefit anbietet und eben auch Dinge tut, die nicht zur regulären Arbeit gehören. Für Bedürfnisse und Sorgen der Mitarbeiter da zu sein und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, im Sinne einer großen Familie!

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

In der Vergangenheit haben wir bei einem anderen Träger eine riesengroße Mai-Wies’n für alle Mitarbeiter organisiert, dieses 5 Jahre in Folge. Im vierten Jahr haben von ca. 1.100 knapp 800 MA teilgenommen – und das größte Lob und das Beste, was ich jemals erlebt habe, was als ich als Einziger an einem Stehtisch stand und alle Mitarbeiter gleichzeitig und fröhlich getanzt haben zu dem Song „Auf uns“ und im Hintergrund lief auf einer großen Leinwand aus allen einzelnen Häusern Bilder, wie zufrieden die Mitarbeiter den Alltag meistern. In dem Moment war das ein Gänsehaut-Feeling, so viele Mitarbeiter zu sehen, die das Unternehmen wertschätzen und froh sind, dort zu arbeiten.

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Große Mitarbeiterfeierlichkeiten, ein erfolgreiches Mitarbeiter-Benefitprogramm mit Massagen und vielen vielen mehr. Aber der wichtigste Punkt war immer ein guter Teamspirit, ein verbindlicher Dienstplan und das Gefühl der Zusammengehörigkeit.

In unserem 14-täglichen Newsletter stellen wir die drei Fragen jeweils an eine Persönlichkeit aus der Pflege. Melden Sie sich hier an, wenn Sie die Antworten regelmäßig lesen möchten.

Drei Fragen an ...

Anne-Lathrin Vogt

Operatives Management medi terra gGmbH 

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Führungskräfte die helfen, die Potenziale der Menschen zu entfalten, zu fördern aber auch zu fordern. Gestaltungsspielräume in Verbindung mit einer gelebten Fehlerkultur. Eine Unternehmenskultur, in der auf Achtsamkeit, Empathie, Motivation und Kooperation gesetzt wird. Vernetztes Denken, kreativer Austausch und eine hohe Transparenz und Beteiligung im Handeln der Akteure.

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

Ich würde mich hier selber pflegen lassen, bzw. ich würde meine Eltern hier unterbringen.

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Basisdemokratische Einbindung aller Beteiligten in den Kernprozessen zur Steuerung der benötigten und geforderten Arbeitsbedingungen, Transparenz in Kommunikation und Handeln auf breiter Ebene.

In unserem 14-täglichen Newsletter stellen wir die drei Fragen jeweils an eine Persönlichkeit aus der Pflege. Melden Sie sich hier an, wenn Sie die Antworten regelmäßig lesen möchten.

Drei Fragen an ...

Dr. Sven Halldorn

Geschäftsführer bpa Arbeitgeberverband

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Gutes Betriebsklima, Identifikation mit den Zielen und Interessen des Arbeitgebers, Freude an der Arbeit. Befördert wird dies durch gute Kommunikationskultur, Teamspirit und natürlich auch individuell zugeschnittene Arbeitsbedingungen.

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

Dank fürs Zuhören, Dank fürs Handeln und „Ich komme gerne zur Arbeit“.

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Offenheit für gute Ideen der Mitarbeiter:innen, Raum für die notwendige Kreativität jedes einzelnen.

In unserem 14-täglichen Newsletter stellen wir die drei Fragen jeweils an eine Persönlichkeit aus der Pflege. Melden Sie sich hier an, wenn Sie die Antworten regelmäßig lesen möchten.

Drei Fragen an ...

Sabine Richter

Direktorin Personalmanagement Argentum Gruppe

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Ein attraktiver Arbeitgeber vermag es Mitarbeitende ohne Einstiegsprämien und vor allem durch Mundpropaganda der Teams vor Ort zu gewinnen.

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

Das größte Lob ist, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Motivation und Engagement an der Umsetzung von Projekten arbeiten, um Themen voranzubringen.

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Die erfolgreichsten Ideen kommen fast immer von den Mitarbeitenden selbst. Zusammen mit genügend Raum zur Umsetzung und einer guten Kommunikations- und Wertekultur entsteht Arbeitgeberattraktivität.

In unserem 14-täglichen Newsletter stellen wir die drei Fragen jeweils an eine Persönlichkeit aus der Pflege. Melden Sie sich hier an, wenn Sie die Antworten regelmäßig lesen möchten.

Drei Fragen an ...

Lutz Gebhardt

Geschäftsführer Johanniter Seniorenhäuser

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Arbeitgeberattraktivität bedeutet für mich, ein nachvollziehbares und transparentes Entlohnungssystem. Die Bereitschaft die Bedürfnisse der Mitarbeitenden in unseren Arbeitsvertragsrichtlinien zu berücksichtigen. Einen verlässlichen Dienstplan, der Freizeit und Urlaub garantiert. Das Arbeitsklima, vor allem der respektvolle Umgang und der regelmäßige Austausch mit den Mitarbeitenden.

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

Gut zuhören zu können, wenn es um die Wünsche und Anliegen der Mitarbeitenden geht sowie der teamorientierte und kooperative Führungsstil der Johanniter Seniorenhäuser.

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Am erfolgreichsten für unsere Arbeitgeberattraktivität war die Weiterentwicklung unserer eigenen Arbeitsvertragsrichtlinien, insbesondere die regelmäßige Gehaltsentwicklung, die Einführung von Springer- und Vertretungsdiensten sowie unser Entgeltumwandlungssystem.

In unserem 14-täglichen Newsletter stellen wir die drei Fragen jeweils an eine Persönlichkeit aus der Pflege. Melden Sie sich hier an, wenn Sie die Antworten regelmäßig lesen möchten.

Drei Fragen an ...

Nicol Wittkamp

Geschäftsführerin (COO) Vitanas

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Ein attraktiver Arbeitgeber übt nicht nur eine große Anziehungskraft auf potenzielle Bewerber aus, sondern verfügt über die Fähigkeit die Mitarbeiter durch gute Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu binden.  

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

Ein großes Lob ist wenn die Mitarbeiter mich in ihre Einrichtungen einladen um mit mir herausfordernde Themen zu diskutieren. Das größte Lob ist wenn sie sich danach der Herausforderung stellen.

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Die eine Idee aus der nachhaltig Arbeitgeberattraktivität entsteht gibt es nicht. Es kommt vielmehr darauf an aus den vielen Möglichkeiten eine transparente Unternehmensstrategie zu entwickeln und diese konsequent unter Einbeziehung der Mitarbeiter umzusetzen. Das schafft die Art von Identifikation mit dem Unternehmen, die Mitarbeiter dazu bringt zu sagen „Vitanas, das ist meine Firma“.

In unserem 14-täglichen Newsletter stellen wir die drei Fragen jeweils an eine Persönlichkeit aus der Pflege. Melden Sie sich hier an, wenn Sie die Antworten regelmäßig lesen möchten.

Drei Fragen an ...

Timo Halbe

Vorstand VKA – Verbund katholische
Altenhilfe Paderborn e.V.

Frage 1 - Was bedeutet Arbeitgeberattraktivität für Sie bzw. wie würden Sie diese definieren?

Als Vorstand des Verbundes katholischer Altenhilfe (VKA) bedeutet für mich Arbeitgeberattraktivität gelebte Werte. Sie sind Grundlage dafür, dass unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen und sich bei uns gut aufgehoben fühlen. Dazu gehört auch, gute Rahmenbedingungen zu schaffen, mit Entfaltungsmöglichkeiten für die eigene Persönlichkeit bei einer erfüllenden Tätigkeit.

Frage 2 - Was ist das größte Lob, dass Ihre Mitarbeiter:innen Ihnen als Arbeitgeber bisher ausgesprochen haben?

Das größte Lob war aus meiner Sicht das positive Feedback zu den großen Gestaltungsfreiräumen, die es im Verbund gibt. Dazu gehört auch die Verwirklichung individueller Vorstellungen und die persönliche Weiterentwicklung. Mir ist es daher sehr wichtig, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Ideen einbringen können und entsprechend in ihren Kompetenzen gestärkt werden. Hierfür gilt es, gute Voraussetzungen und Angebote zu schaffen und weiter auszubauen. Zu erleben, dass wechselseitig Vertrauen geschenkt und Kontrolle abgeben wird, ist das größte Lob.

Frage 3 - Welche Ideen waren im Nachhinein die erfolgreichsten für Ihre Arbeitgeberattraktivität?

Aktionen und Veranstaltungen, die zum Austausch und zur Beteiligung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen haben. So wird erlebbar, wer wir sind und wofür wir stehen. Ideen und Meinungen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind hier unerlässlich. Getreu unserem Leitsatz: Zusammen sind wir viele. Gemeinsam sind wir eins. Damit haben wir eine Stimme und sind Botschafter für die Altenhilfe.

In unserem 14-täglichen Newsletter stellen wir die drei Fragen jeweils an eine Persönlichkeit aus der Pflege. Melden Sie sich hier an, wenn Sie die Antworten regelmäßig lesen möchten.

aap-Newsletter

Abonnieren Sie den aap-Newsletter und lesen Sie Informationen und Praxistipps zur Verbesserung Ihrer Arbeitgeberattraktivität

Anmelden